50% der Gesamtenergie wird in Gebäuden verbraucht und verursacht 40% der CO2-Belastung (siehe Schweizerische Energie-Stiftung). Würden diese Gebäude energetisch saniert, liesse sich der Energiebedarf bis 2050 um 50% senken.
Da sich die Mehrinvestitionen bei Sanierungen oder Neubauten prinzipiell auch finanziell lohnen, insbesondere bei tendenziell steigenden Energiekosten, wird ein unternehmerisch denkender Immobilienbesitzer dies auch tun. Die Frage stellt sich nun: Was kann die Politik tun, diesen Prozess zu beschleunigen? Es sind doch diejenigen Massnahmen, die dem gesunden Menschenverstand entprechen, einen freiwilligen Prozess auslösen, die Öffentlichkeit nichts kosten und die Eigeninitiative fördern, oder?
Genau das will die kantonale Initiative der FDP "Umweltschutz statt Vorschriften". Heute können bei einem Haus, das an der Baugrenze steht, nicht 15cm Isolation an der Gebäudehülle angebracht werden, da die Grenzabstände damit verletzt werden. Oder die Montage eines Solarpanels auf dem Dach wird zu einem Lauf durch die Bewilligungsinstanzen, auch wenn weder Ortsbild noch Nachbarn gestört werden.
Ich unterstütze diese Initiative, da sie genau auf den Abbau bürokratischer Hürden zielt und umweltpolitisch eine wirksame Massnahme darstellt.
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