Samstag, 23. Januar 2010

Fördern die Linken die Wohnungsnot?


In der Manegg gibt es einen Gestaltungsplan, der über Jahre ausgehandelt wurde mit dem Ergebnis, konsequent die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu verfolgen ("Green City") und damit Modellcharakter für andere Stadtquartiere und Überbauungen hat. Und was macht die Linke: Sie bringt aus ideologischen Gründen weitere Forderungen auf den Tisch und gefährdet damit das Gesamtprojekt.
Kein Wunder, wenn damit in der Stadt Zürich die Erstellung von zusätzlichem Wohnraum verzögert wird und damit die Wohnpreise weiter ansteigen.
Was wir heute brauchen sind gesunder Menschenverstand und Augenmass:
  • Verdichtetes Bauen unter gleichzeitiger Erhaltung der Grünflächen, so wie es die Zürcher Bau- und Zonenordnung (BZO) zulässt. Siehe dazu auch die Motion von Michael Baumer und Urs Egger
  • Kampf gegen übertriebene bürokratische Vorschriften und ideologische Extremforderungen, die initiative Personen und Unternehmen behindern
  • Für erleichterte energetische Gebäudesanierungen und somit tiefere Nebenkosten für Mieterinnen und Mieter. Unterschreiben Sie dazu die kantonale Volksinitiative "Umweltschutz statt Vorschriften". Gerade damit werden konkrete Schritte zum Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft getan.
  • Gegen übertriebene Ansprüche beim gemeinnützigen Wohnungsbau - 25% sind genug
Die Stadt Zürich ist attraktiv als Wohn- und Arbeitsstandort. Gerade deshalb ist und bleibt die Nachfrage nach Wohnraum gross. Und das wirkt sich entsprechend auf den Leerwohnungsbestand und damit auf das Preisniveau aus. Meine Forderungen deshalb: Gute Rahmenbedingungen schaffen, Investoren mit Eigeninitiative willkommen heissen, Baulandreserven freigeben.

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